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Lebenslauf       
        


 

Nach seinen Positionen als Chefdirigent des National Arts Centre Orchestra in Ottawa, Kanada, und den Bochumer Symphonikern , uebernahm Gabriel Chmura ab der Saison 2001/2002 die Leitung des Nationalen Radio Sinfonie Orchesters des polnischen Rundfunks in Katowice.

Seit August 2012 ist er der Kuenstlerische Leiter der Oper in Posen – Polen.

Ausserdem schloss G. Chmura einen mehrjaehrigen Vertrag mit der britischen Plattenfirma Chandos ab, um die Musik des polnisch/russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg aufzunehmen.
 


Geboren in Polen, in Israel aufgewachsen, studierte er Klavier und Komposition an der Music Academy von Tel Aviv. Sein Dirigierstudium begann er bei Pierre Dervaux in Paris und setzte es fort bei Prof. Hans Swarowsky in Wien und bei Franco Ferrara in Siena.

Auszeichnungen
1971 gewann er den 1. Preis des Herbert von Karajan Wettbewerbs in Berlin, sowie die “Goldene Medaille” des Cantelli Wettbewerbs an der Mailaender Scala.

Diese Erfolge oeffneten G. Chmura den Weg zu einer internationalen Karriere.

2012 erhielt er ausserdem den Jan Kiepura Preis in Polen in der Kategorie “Bester Dirigent des Jahres”.


Ernennungen
1974 wurde er der juengste Generalmusikdirektor Deutschlands in Aachen. Diese Position hielt er bis 1982 und wurde dann Leiter der Bochumer Sinfoniker .

1987 wurde er dann zum Music Director des National Arts Centre Orchestra in Ottawa ernannt. Mit diesem Orchester bereiste er ganz Nordamerika , einschliesslich eines Konzertes in der Carnegie Hall.

2001 wurde Gabriel Chmura Generalmusikdirektor des Polnischen National Rundfunk Orchesters in Katowice und im August 2012 Kuenstlerischer Leiter der Oper in Posen/Polen.

Sein Operndebut in Muenchen hatte er 1974 mit “Othello” und wurde daraufhin sofort zu einer Carmen Vorstellung wiederengagiert. Ausserdem dirigierte er an den Opernhaeusern von Strassbourg, Barcelona, Pariser Oper ( Werther ) und Chatelet ( “Coq d’Or” ).

Mit seinem National Arts Centre Orchestra hat er den ganzen “Da Ponte Zyklus” aufgefuehrt.

An der Staatsoper Warschau dirigierte G. Chmura “Faust” von Gounod in einer Inszenierung von Robert Wilson, sowie die polnische Erstauffuehrung von M. Weinbergs Oper “Die Passagierin “ und die Weinberg Oper “ Das Portrait” an der Oper in Nancy/Frankreich ( beide in der Inszenierung von David Pountney)

Als Anerkennung seiner Leistungen , und um seinen kreativen Beitrag zur Entwicklung der Musik und des kuenstlerischen Lebens, sowie fuer die Foerderung der polnischen \Musik zu ehren, verlieh ihm die "Karol Lipinski Musikakademie" in Breslau am 10 Oktober 2013 den Doctor Honoris Causa.


NATIONAL POLISH RADIO SYMPHONY ORCHESTRA

Einspielungen

Gabriel Chmura hat mehrere Platteneinspielungen: DGG – Mendelssohn Ouvertueren mit London Symphony. Seine Einspielung von “Schubert’s Lazarus” mit dem Stuttgarter Radio Orchester , sowie Hermann Prey und Edith Mathis bei “Orfeo”, brachte ihm die Auszeichnung des “Grand Prix de Disque Mondial de Montreux”. Mit dem National Arts Centre Orchestra nahm er Haydns 6, 7, und 8 Symphonien ( Matin, Midi, Soir) fuer CBC auf, was ihm den Titel: “The best choice” from the American Record Guide, sowie eine Canadian JUNO Award Nominierung einbrachte.

Nach dem grossen Erfolg der ersten beiden Weinberg CDs fuer Chandos ( Symphonie Nr. 5 und Sinfonietta Nr. 1, sowie die Symphonie Nr. 4, Sinfonietta Nr. 2 und der “Rhapsody on Moldavian Themes” ) erschien nun in 2008 die 14 & 16 Symphonie bei Chandos .

 

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